Fragen & Antworten

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Hier haben wir die häufigsten Fragen übersichtlich für Sie beantwortet.

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FairFuture richtet sich insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen (KMU), steht jedoch Unternehmen aller Größen offen. Teilnehmen können Unternehmen aus allen Branchen und aus ganz Deutschland.

Das Projekt ist sowohl für Unternehmen geeignet, die sich erstmals mit dem Thema Gleichstellung befassen, als auch für solche, die bereits aktiv sind und einzelne Handlungsfelder gezielt vertiefen möchten.

FairFuture wird im Rahmen des Programms „Wandel der Arbeit“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert. Durch diese öffentliche Förderung ist die Teilnahme für Unternehmen kostenfrei.

Melden Sie sich auf unserer Anmeldeseite an. Daraufhin erhalten Sie eine E-Mail zur Vereinbarung eines kurzen, unverbindlichen Kennenlerntermins mit unserem Projektteam. 

Für die Projektteilnahme benötigen Sie zu Beginn u. a. eine Absichtserklärung sowie weitere Nachweise während des Zeitraums der Teilnahme. Alles ganz unkompliziert – wir erklären es Ihnen beim Kennenlernen und versorgen Sie mit den notwendigen Vorlagen.

Am Projekt FairFuture können Mitarbeitende aus allen Bereichen und Ebenen des Unternehmens teilnehmen. Die Workshops stehen grundsätzlich der gesamten Belegschaft offen.
Für die projektinterne Taskforce ist es erforderlich, dass mindestens eine Person mit Personalverantwortung beteiligt ist.
 
Zusammensetzung im Überblick:
  • Taskforce: 2 Personen (davon mindestens eine mit Personalverantwortung)
  • Workshops: 3–5 Teilnehmende pro Unternehmen

Die Teilnahme am Projekt bringt konkreten Nutzen für Ihr Unternehmen:

  • Geringere Fluktuation und niedrigere Kosten durch höhere Mitarbeitendenbindung
  • Stärkung der Arbeitgebendenmarke als modernes, zukunftsorientiertes Unternehmen
  • Gezieltere Nutzung vorhandener Kompetenzen durch faire und transparente Strukturen
  • Positive Kulturentwicklung, die auch weitere Diversitätsthemen öffnet
  • Praxisnahe Impulse, die im Unternehmensalltag umsetzbar sind


Kurz gesagt
: Das Projekt unterstützt Sie dabei, Kosten zu senken, Fachkräfte zu binden und Ihre Unternehmenskultur zukunftsfähig aufzustellen – mit Gleichstellung als strategischem Hebel.

 Die Taskforce ist das interne Projektteam Ihres Unternehmens und begleitet FairFuture während der gesamten Laufzeit.

Sie besteht aus zwei Personen – einer Person mit Personalverantwortung und einer Person aus der Belegschaft – und übernimmt unter anderem die Maßnahmenplanung, die Koordination der Datenerhebung und der Mitarbeitendenbefragung sowie den regelmäßigen Austausch mit dem Projektteam und anderen Unternehmen.

Change Agents sind drei bis fünf Mitarbeitende aus dem Unternehmen (ohne Taskforce), die an drei Workshops teilnehmen.
 
Sie wirken unterstützend bei der Umsetzung von Gleichstellungsmaßnahmen mit und begleiten den Veränderungsprozess im Unternehmen, indem sie Wissen, Perspektiven und Erfahrungen in den Projektverlauf einbringen.
 
Die Workshops vermitteln Orientierung und Handlungssicherheit im Umgang mit Veränderungsprozessen rund um das Thema Gleichstellung.

Nein, eine Teilnahme von Geschäftsführung ist nicht zwingend erforderlich. Für die Teilnahme benötigen wir lediglich eine Person mit Personalverantwortung sowie eine belegschaftsvertretende Person. Erfahrungsgemäß wird der Erfolg jedoch deutlich gesteigert, wenn eine Geschäftsführungsvertretung oder eine geschäftsführungsnahe Personen beteiligt ist.

Erfahrungsgemäß nehmen drei bis sieben Mitarbeitende aus einem Unternehmen am Programm teil. Die Projektlots:innen – in der Regel zwei Personen, die die Teilnahme am Programm koordinieren – können je nach Bedarf bis zu fünf Stunden pro Monat und Person einplanen. Dieser Zeitaufwand umfasst unter anderem die Datenerfassung, die Durchführung von Mitarbeitenden-Erhebungen sowie die Umsetzung der ausgewählten Maßnahmen. Die Change Agents hingegen (i.d.R. bis zu fünf Personen) investieren im Durchschnitt insgesamt rund zwölf Stunden in das Programm, verteilt auf drei Workshops à vier Stunden.

Die konkrete Dauer der Teilnahme hängt stark von den vorhandenen Ressourcen und Kapazitäten des jeweiligen Unternehmens ab. Der Zeitraum kann dabei flexibel und bedarfsorientiert gestaltet werden – im eigenen Tempo und angepasst an die individuellen Möglichkeiten. Erfahrungsgemäß erstreckt sich die Teilnahme am Programm jedoch im Durchschnitt über etwa neun Monate.

Das Projekt kann bei Bedarf jederzeit individuell pausiert und zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgenommen werden, etwa bei einer angespannten Auftragslage oder veränderten Prioritäten. Auch ein vorzeitiger Ausstieg ist grundsätzlich möglich und wird gemeinsam und transparent abgestimmt.
Zur Datenerhebung nutzen wir das zertifizierte Umfragetool LimeSurvey. Die erhobenen Daten werden ausschließlich auf Servern innerhalb der EU gespeichert und gemäß den Vorgaben der DSGVO verarbeitet.
 
Die Auswertung der Umfrageergebnisse stellen wir gezielt und ausschließlich Ihrem Unternehmen in Form eines LimeSurvey-Berichts zur Verfügung.
 
Auch eingereichte Unterlagen werden von uns vertraulich behandelt und ausschließlich im Rahmen der geltenden gesetzlichen Aufbewahrungsfristen gespeichert.

Ja, die Teilnahme am Projekt kann in Nachhaltigkeits- bzw. ESG-Berichten dargestellt werden. Insbesondere die Ergebnisse der Datenerhebung bieten eine geeignete Grundlage, da sie zentrale ESG-relevante Themen adressieren und inhaltlich an bestehende sowie kommende Berichtspflichten anknüpfen.

Auch mit Blick auf die EU-Entgelttransparenzrichtlinie (ETRL) leistet das Projekt einen unterstützenden Beitrag, indem es Unternehmen dabei hilft, eine belastbare Datengrundlage zu schaffen und Handlungsbedarfe im Bereich Entgeltgerechtigkeit strukturiert zu identifizieren.

Die FairFuture Toolbox ist eine Sammlung von Gleichstellungsmaßnahmen. Sie dient als praxisnahe Inspirationsquelle mit Umsetzungstipps. Ergänzend bieten wir individuelle Begleitung durch unser Praxisprogramm, um Sie von der Planung bis zur Umsetzung von Maßnahmen zu unterstützen.

Sie möchten mehr über das FairFuture-Praxisprogramm erfahren? Buchen Sie sich gerne ein unverbindliches Kennenlernen mit unserem Projektteam: FairFuture Kalender

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