Fragen & Antworten
Sie haben eine Frage? Dann sind Sie hier genau richtig.
Hier haben wir die häufigsten Fragen übersichtlich für Sie beantwortet.
Sollten sich Ihre Fragen in dem FAQ nicht wiederfinden, freuen wir uns, wenn Sie direkt Kontakt mit uns aufnehmen.
Welche Unternehmen können an FairFuture teilnehmen?
FairFuture richtet sich insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen (KMU), steht jedoch Unternehmen aller Größen offen. Teilnehmen können Unternehmen aus allen Branchen und aus ganz Deutschland.
Das Projekt ist sowohl für Unternehmen geeignet, die sich erstmals mit dem Thema Gleichstellung befassen, als auch für solche, die bereits aktiv sind und einzelne Handlungsfelder gezielt vertiefen möchten.
Warum ist die Teilnahme an FairFuture kostenfrei?
Wie erhalte ich die kostenfreie Förderung?
Melden Sie sich auf unserer Anmeldeseite an. Daraufhin erhalten Sie eine E-Mail zur Vereinbarung eines kurzen, unverbindlichen Kennenlerntermins mit unserem Projektteam.
Für die Projektteilnahme benötigen Sie zu Beginn u. a. eine Absichtserklärung sowie weitere Nachweise während des Zeitraums der Teilnahme. Alles ganz unkompliziert – wir erklären es Ihnen beim Kennenlernen und versorgen Sie mit den notwendigen Vorlagen.
Wer kann am Projekt teilnehmen? Wie viele Personen sollten involviert sein?
- Taskforce: 2 Personen (davon mindestens eine mit Personalverantwortung)
- Workshops: 3–5 Teilnehmende pro Unternehmen
Welchen Mehrwert habe ich von der Teilnahme am Projekt?
Die Teilnahme am Projekt bringt konkreten Nutzen für Ihr Unternehmen:
- Geringere Fluktuation und niedrigere Kosten durch höhere Mitarbeitendenbindung
- Stärkung der Arbeitgebendenmarke als modernes, zukunftsorientiertes Unternehmen
- Gezieltere Nutzung vorhandener Kompetenzen durch faire und transparente Strukturen
- Positive Kulturentwicklung, die auch weitere Diversitätsthemen öffnet
- Praxisnahe Impulse, die im Unternehmensalltag umsetzbar sind
Kurz gesagt: Das Projekt unterstützt Sie dabei, Kosten zu senken, Fachkräfte zu binden und Ihre Unternehmenskultur zukunftsfähig aufzustellen – mit Gleichstellung als strategischem Hebel.
Was ist die Taskforce und welche Aufgaben übernimmt sie?
Die Taskforce ist das interne Projektteam Ihres Unternehmens und begleitet FairFuture während der gesamten Laufzeit.
Sie besteht aus zwei Personen – einer Person mit Personalverantwortung und einer Person aus der Belegschaft – und übernimmt unter anderem die Maßnahmenplanung, die Koordination der Datenerhebung und der Mitarbeitendenbefragung sowie den regelmäßigen Austausch mit dem Projektteam und anderen Unternehmen.
Wer kann im Unternehmen die Rolle der Change Agents übernehmen und welche Aufgaben haben sie?
Muss eine Person aus der Geschäftsführung an FairFuture teilnehmen?
Nein, eine Teilnahme von Geschäftsführung ist nicht zwingend erforderlich. Für die Teilnahme benötigen wir lediglich eine Person mit Personalverantwortung sowie eine belegschaftsvertretende Person. Erfahrungsgemäß wird der Erfolg jedoch deutlich gesteigert, wenn eine Geschäftsführungsvertretung oder eine geschäftsführungsnahe Personen beteiligt ist.
Wie viel Zeit sollte ich für die Teilnahme an FairFuture einplanen?
Erfahrungsgemäß nehmen drei bis sieben Mitarbeitende aus einem Unternehmen am Programm teil. Die Projektlots:innen – in der Regel zwei Personen, die die Teilnahme am Programm koordinieren – können je nach Bedarf bis zu fünf Stunden pro Monat und Person einplanen. Dieser Zeitaufwand umfasst unter anderem die Datenerfassung, die Durchführung von Mitarbeitenden-Erhebungen sowie die Umsetzung der ausgewählten Maßnahmen. Die Change Agents hingegen (i.d.R. bis zu fünf Personen) investieren im Durchschnitt insgesamt rund zwölf Stunden in das Programm, verteilt auf drei Workshops à vier Stunden.
Was ist übliche bzw. empfohlene Teilnahmezeitraum für Unternehmen?
Die konkrete Dauer der Teilnahme hängt stark von den vorhandenen Ressourcen und Kapazitäten des jeweiligen Unternehmens ab. Der Zeitraum kann dabei flexibel und bedarfsorientiert gestaltet werden – im eigenen Tempo und angepasst an die individuellen Möglichkeiten. Erfahrungsgemäß erstreckt sich die Teilnahme am Programm jedoch im Durchschnitt über etwa neun Monate.
Kann man das Projekt pausieren oder wieder aussteigen (z.B. bei schwieriger Auftragslage o.Ä.)?
Was passiert mit meinen Daten im Rahmen von FairFuture?
Darf ich meine Teilnahme an FairFuture im Nachhaltigkeitsbericht erwähnen? Bekomme ich Unterstützung bei der Umsetzung der Entgelttransparenzrichtlinie?
Ja, die Teilnahme am Projekt kann in Nachhaltigkeits- bzw. ESG-Berichten dargestellt werden. Insbesondere die Ergebnisse der Datenerhebung bieten eine geeignete Grundlage, da sie zentrale ESG-relevante Themen adressieren und inhaltlich an bestehende sowie kommende Berichtspflichten anknüpfen.
Auch mit Blick auf die EU-Entgelttransparenzrichtlinie (ETRL) leistet das Projekt einen unterstützenden Beitrag, indem es Unternehmen dabei hilft, eine belastbare Datengrundlage zu schaffen und Handlungsbedarfe im Bereich Entgeltgerechtigkeit strukturiert zu identifizieren.
Wie nutze ich die FairFuture Toolbox?
Die FairFuture Toolbox ist eine Sammlung von Gleichstellungsmaßnahmen. Sie dient als praxisnahe Inspirationsquelle mit Umsetzungstipps. Ergänzend bieten wir individuelle Begleitung durch unser Praxisprogramm, um Sie von der Planung bis zur Umsetzung von Maßnahmen zu unterstützen.
Sie möchten mehr über das FairFuture-Praxisprogramm erfahren? Buchen Sie sich gerne ein unverbindliches Kennenlernen mit unserem Projektteam: FairFuture Kalender