Externe Beratungsangebote für Mitarbeitende in besonderen Lebenslagen 

Kurz & Knapp

Was? Durch Kooperationen mit externen Beratungsstellen sowie ergänzende interne Angebote können Unternehmen Mitarbeitende in besonderen Lebenslagen – wie etwa während einer Schwangerschaft, Elternschaft, Pflegezeit oder bei psychischen Belastungen – gezielt unterstützen.

Warum ist das eine gute Maßnahme? Belastende Lebensphasen treffen Menschen aller Geschlechter, in der Praxis jedoch häufig Frauen stärker – z. B. durch die Übernahme der Pflege von Angehörigen oder die Betreuung von Kindern (Destatis, 2024). Externe Beratungsangebote entlasten Mitarbeitende, fördern ihre Gesundheit und ermöglichen eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.

Potenziale & Wirkung

Etablierung einer Unternehmenskultur, in der flexibles Arbeiten zur Normalität gehört und für alle Beschäftigten ermöglicht wird. Ein Wandel von einer Präsenz- zu einer Ergebniskultur.

Flexible Arbeitszeitmodelle werden von mittelständischen Unternehmen als sehr geeignete Maßnahmen gegen Probleme bei der Besetzung von Stellen eingeschätzt. (Quelle, S.45)

Die Einführung von Remote Arbeiten als Gleichstellungsmaßnahme bietet kleinen und mittleren Unternehmen zahlreiche Vorteile und Chancen:

Erhöhte Flexibilität:

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Höhere Mitarbeiter­zufriedenheit

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Kosten­einsparungen

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Krisenresilienz

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Durch die Implementierung von Remote Arbeiten als Gleichstellungsmaßnahme können KMU nicht nur die Chancengleichheit fördern, sondern auch von einer Vielzahl betrieblicher Vorteile profitieren.

Schritte zur Einführung im Unternehmen

1. Bedarfe und Zielgruppen im Unternehmen identifizieren

Beginnen Sie mit einer Bestandsaufnahme, um die spezifischen Unterstützungsbedarfe Ihrer Mitarbeitenden zu verstehen:

  • Führen Sie eine anonyme Mitarbeitendenbefragung durch oder nutzen Sie bestehende Feedbackkanäle, um herauszufinden, welche Lebenslagen als besonders herausfordernd empfunden werden. 
  • Berücksichtigen Sie dabei unterschiedliche Perspektiven: Eltern, pflegende Angehörige, Alleinerziehende, Familien jenseits traditioneller Normen, Menschen in Trennung oder mit psychischen Belastungen. 

2. Relevante externe Beratungsstellen recherchieren

Ermitteln Sie passende Anlaufstellen, die Ihre Mitarbeitenden in verschiedenen Lebenslagen unterstützen können:

  • Suchen Sie gezielt nach Beratungsstellen in Ihrer Region, z. B. Familienberatungen, Frauenberatungsstellen, Pflegestützpunkten oder psychologischen Diensten. 
  • Auch Krankenkassen, Wohlfahrtsverbände und Gleichstellungsstellen bieten oft kostenfreie oder kostengünstige Programme. 

3. Kooperationen aufbauen

Schaffen Sie verbindliche Partnerschaften mit relevanten externen Stellen:

  • Treten Sie mit ausgewählten Stellen in Kontakt und klären Sie mögliche Formen der Zusammenarbeit: z. B. gezielte Vermittlung, feste Sprechstunden oder digitale Info-Angebote. 
  • Halten Sie Absprachen schriftlich fest und prüfen Sie rechtliche Rahmenbedingungen (z. B. Datenschutz, Schweigepflicht). 

4. Interne Informations- und Unterstützungsformate ergänzen 

Erweitern Sie das interne Angebot, um Mitarbeitende gezielt zu stärken:

  • Bieten Sie interne Workshops, Einzelcoachings oder Infoveranstaltungen zu relevanten Themen an (z. B. Vereinbarkeit, mentale Gesundheit, Pflege). 
  • Schulen Sie Führungskräfte im Umgang mit belasteten Mitarbeitenden – insbesondere zu empathischer Gesprächsführung und Unterstützungswegen. 

5. Niedrigschwellige Kommunikation sicherstellen 

Sorgen Sie dafür, dass Unterstützungsangebote leicht zugänglich und gut bekannt sind:

  • Stellen Sie die Angebote gut sichtbar zur Verfügung und kommunizieren Sie sie regelmäßig über verschiedene Kanäle (z. B. Intranet, Aushang, Infoflyer, interne Newsletter). 
  • Sorgen Sie für eine zentrale Ansprechperson im Unternehmen, die bei Bedarf diskret informiert und vermittelt. 

Wer muss eingebunden werden?

Geschäftsführung, Personalabteilung, Gleichstellungsbeauftragte, ggf. Betriebsrat, externe Beratungsstellen, Führungskräfte 

Mögliche Stolpersteine & Tipps

Unklare Zuständigkeiten
Wenn niemand Verantwortung übernimmt, bleiben Angebote oft ungenutzt.

Tipp: Benennen Sie eine konkrete Ansprechperson für die Themen Vereinbarkeit und Unterstützung.


Unzureichende Bekanntmachung

Viele Mitarbeitende wissen nicht, dass es externe oder interne Angebote gibt.

Tipp: Informieren Sie regelmäßig über verschiedene Kanäle über das Angebot – digital und analog – und achten Sie auf einfache Sprache.


Stigmatisierung oder Hemmschwelle

Manche Betroffene nehmen Angebote aus Angst vor Stigmatisierung nicht in Anspruch.

Tipp: Stellen Sie Vertraulichkeit sicher und vermitteln Sie ihren Mitarbeitenden aktiv, dass eine Inanspruchnahme der Angebote als Stärke und Selbstfürsorge verstanden wird.

Erfolgsfaktoren zur nachhaltigen Verankerung

  • Frühzeitige Sensibilisierung von Führungskräften: Nur wer Unterstützung befürwortet, kann sie glaubwürdig vermitteln.

     

  • Verankerung im Leitbild oder in der Unternehmenskultur: Über eine aktive Verankerung in der Unternehmenskultur machen Sie Ihren Mitarbeitenden deutlich, dass Vereinbarkeitsthemen nicht Privatsache, sondern Teil einer modernen Arbeitskultur sind.

     

  • Evaluation und Weiterentwicklung: Fragen Sie regelmäßig nach dem Nutzen und der Bekanntheit der Angebote und passen Sie diese bei Bedarf an.

     

  • Verknüpfung mit weiteren Maßnahmen: Kombinieren Sie die Beratungsangebote mit flexiblen Arbeitszeitmodellen und Homeoffice-Regelungen.

Best Practice

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